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11.08.2026

Faktencheck Ersatzpflanzungen (Folge 2)

Baumerhalt soll Neupflanzungen vorgezogen werden!

Da beim Projekt am Moseluferweg immer wieder von Ersatzpflanzungen die Rede ist, sollte man wissen, dass Jungbäume in den ersten Standjahren intensive, kostspielige Bewässerung und Pflege erfordern (meist 2 bis 3 Jahre), um sich dauerhaft am Standort zu etablieren. Aber auch das garantiert noch lange nicht den Erfolg der Neupflanzung!
Viele junge, kürzlich gepflanzte Bäume in Koblenz weisen trotz Auswahl klimaangepasster Baumarten nach den Hitze- und Trockenperioden der letzten Monate starke Symptome von Trockenstress auf (s. Fotos). Alte etablierte Bäume (wie am Moselufer) überstehen die Hitzeperioden besser.

Große vitale Bäume dürfen nicht leichtfertig gefällt werden. Baumerhalt soll Neupflanzungen vorgezogen werden!


10.08.2026

Faktencheck Ersatzpflanzungen (Folge 1)

Um die Umweltleistungen dieses ausgewachsenen Altbaumes (Ahorn) nach seiner geplanten Fällung zu kompensieren, braucht man mind. 200 Jungbäume!

Die Baumfällungen auf dem Moselufer werden mit Ersatzpflanzungen und angeblicher Kompensation schöngeredet. „Für einen gefällten Baum sollen fünf junge Bäume gepflanzt werden (30*5=150 neue Bäume)“, heißt es in einem Videobeitrag von „Koblenz Baut“. Um die Umweltleistung der großen, etablierten Bäume am Moselufer zu ersetzen, müsste aber die Zahl der Neupflanzungen viel höher sein!

Die Untersuchungen von Forstexperten der TU-Dresden (Roloff) zeigen: Um die Wirkungen eines Altbaumes mit einem Kronendurchmesser von etwa 20 Metern hinsichtlich seiner Umweltleistungen wie Luftfilterung, Beschattung, Kühlung und CO2-Speicherung zu ersetzen, braucht man ca. 400 Jungbäume. Der durchschnittliche Kronendurchmesser der Bäume am Moselufer ist 10 m.

Um die Umweltleistungen vom Ahorn auf dem Foto (Nr. 258, ca. 80 Jahre alt) mit seinem Kronendurchmesser von 16 m zu kompensieren, bräuchte man dann schätzungsweise mind. 200 junge Bäume! Nach der Bewertung der Sachverständigen für Stadtbäume Daniela Antoni handelt es sich um einen gesunden Baum mit der „Schadstufe 0“.


03.08.2026

Großes Interesse am Infostand der
Interessengemeinschaft Moselufer Moselweiß

Der Infostand der Interessengemeinschaft Moselufer Moselweiß auf der Kirmes in Moselweiß stieß auf großes Interesse. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über die Anliegen der Interessengemeinschaft zu informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Besonders erfreulich war die große Unterstützung für die laufende Petition. Viele Besucherinnen und Besucher unterschrieben diese vor Ort und machten damit deutlich, dass ihnen der Erhalt des naturnahen Moselufers in Moselweiß und des Stadtgrüns am Herzen liegt.

Die Interessengemeinschaft bedankt sich herzlich bei allen, die den Infostand besucht, ihre Fragen gestellt und die Petition mit ihrer Unterschrift unterstützt haben. Die positive Resonanz zeigt, wie wichtig und hochaktuell das Thema und das Engagement der Interessengemeinschaft sind.


31.07.2026

Petition der Interessengemeinschaft

Einjähriges Moratorium für die vom Stadtrat beschlossene Ausbauvariante des Projektes „Moselweiß Moselufer – Ausbau Rad- und Gehweg“

Mit einer Petition auf openPetition fordert die Interessengemeinschaft Moselufer Moselweiß ein einjähriges Moratorium für die vom Koblenzer Stadtrat beschlossene Ausbauvariante des Projekts „Moselweiß Moselufer – Ausbau Rad- und Gehweg“. Ziel ist es, Zeit für eine ergebnisoffene Prüfung von Alternativen, eine echte Bürgerbeteiligung und den Schutz des wertvollen Baumbestands am Moselufer zu gewinnen.

Petition unterzeichnen


27.07.2026

Fachliche Stellungnahme zur Bewertung des betroffenen Baumbestandes in Koblenz-Moselweiß

25 von 27 untersuchten Bäume am Moselufer sind vital!

Mindestens 27 große, ca. 50 bis 80 Jahre alte Bäume mit Stammumfängen von 100 bis zu 380 cm sollen für den Umbau des Gehweges am Moselufer in einen Geh-und Radweg gefällt werden.
Die Baumfällungen werden mit Trockenschäden und gefährdeter Verkehrssicherheit gerechtfertigt. „Ein dauerhafter Erhalt der meisten Bäume ist ohnehin nicht möglich“ und „die Bäume müssen ohnehin innerhalb der nächsten 10 Jahre ausgewechselt werden“, wird in einem Video auf der Facebookseite „Koblenz Baut“ behauptet.

Die uns vorliegende unabhängige fachliche Stellungnahme von Daniela Antoni (freie Sachverständige für Stadtbäume, FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin) zur Bewertung des Baumbestandes am Moselufer zeigt ein anderes Bild der Bäume am Moselufer! Die Untersuchung ergab einen überwiegend vitalen und verkehrssicheren Baumbestand mit einer positiven Entwicklungsperspektive.

Foto von links nach rechts: Sachverständige für Stadtbäume Daniela Antoni,  Nadja Breisig, Nataliya Dzianisava (Interessengemeinschaft Moselufer Moselweiß)

Stellungnahme einsehen/Download als PDF


11.06.2026

Stellungnahme zum Vorhaben der Stadt Koblenz
„Moselweiß Moselufer – Ausbau Rad- und Gehweg“

Die Interessengemeinschaft Moselufer Moselweiß veröffentlichte die Stellungnahme zum Vorhaben der Stadt Koblenz „Moselweiß Moselufer – Ausbau Rad- und Gehweg“. Die Stellungnahme wurde an die Mitglieder der Stadtratsfraktionen der Stadt Koblenz, den Oberbürgermeister David Langner, den Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas sowie das NGO-Netzwerk „Koblenzer Klimabündnis“ versandt.

Interessengemeinschaft-Moselufer-Moselweiss-Ausbau-Moselufer-Stellungnahme_11062026-1.pdf – PDF (423 KByte)


09.06.2026

Bürger informieren Bürger

Flyer zum Download als PDF


24.05.2026

Aktion vor Ort

Rettet die Bäume am Moselufer!: „Baum ab? Nein Danke“ Damit werden die Bäume am Moselufer Moselweiß markiert, die dem Ausbau des neuen Geh- und Radweges weichen sollen. 


Temperaturvergleich

24.05.2026
Temperaturvergleich vom 24.05.2026 gegen 16Uhr am Moselufer Koblenz-Moselweiß, einmal an einer Parkbank in der direkten Sonne mit 42,8 Grad gegenüber einer Parkbank im Schatten mit 32,2 Grad.

Großes Interesse bei der Informationsveranstaltung „Bürger informieren Bürger“